
Nächste Reise · 4.–13. September 2026
Israel-Bildungsreise
Eine Bildungsreise von der Mittelmeerküste über Galiläa und das Tote Meer bis nach Jerusalem – mit biblischen Orten, Archäologie, Geschichte und Begegnungen.
Der Charakter dieser Reise
Biblische Geschichte am Ort des Geschehens
Die Reise führt zu zentralen Schauplätzen der Bibel und verbindet sie mit Archäologie, jüdischer Geschichte, der Entstehung des modernen Israel und persönlichen Begegnungen.
- Cäsarea, Karmel, Megiddo und Nazareth
- Galiläa, See Genezareth und Jordantal
- Totes Meer, Ein Gedi, Massada und Negev
- Mehrere intensive Tage in Jerusalem
- Begegnungen und Gedenken an den 7. Oktober 2023

Anreise nach Israel
Freitag, 4. September 2026
BER-Flughafen · Ben-Gurion-Flughafen · Mittelmeerküste
Abflug vom BER-Flughafen in Berlin und Ankunft am Ben-Gurion-Flughafen bei Tel Aviv. Anschließend fahren wir zu unserem Hotel direkt am Mittelmeerstrand.
Nach dem Check-in kommen wir beim ersten gemeinsamen Abendessen an, lernen einander kennen und stimmen uns auf die Reise ein.

Cäsarea, Karmel, Megiddo und Nazareth
Samstag, 5. September 2026
Cäsarea Maritima · Karmelgebirge · Tel Megiddo · Nazareth
Unser erster Programmtag beginnt in Cäsarea, der bedeutendsten Hafenstadt Judäas zur Zeit Jesu und des Paulus. Hier begegnen wir Paulus als Gefangenem und beschäftigen uns mit der hebräischen Matthäusfassung des Schem-Tov.
Weiter geht es zum Karmel, wo wir an den Propheten Elia erinnern. Von dort blicken wir über die Jesreel-Ebene auf Tel Megiddo: Har Megiddo, ein über Jahrtausende umkämpfter Siedlungshügel mit mehr als zwanzig archäologischen Schichten, monumentalen Anlagen und einem eindrucksvollen Wassersystem.
In Nazareth besuchen wir das Nazareth Village, das das Dorfleben zur Zeit Jesu anschaulich vermittelt. Zum Abschluss fahren wir auf den Berg des Absturzes und genießen den weiten Blick über die fruchtbare Jesreel-Ebene.

Jesreeltal, Kibbuz Merhavia und Golda Meir
Sonntag, 6. September 2026
Jesreeltal · Kibbuz Merhavia · Berg Tabor
Durch das Jesreeltal führt unser Weg zum Kibbuz Merhavia. In dieser Region fand die Schlacht am Berg Tabor statt, Napoleons größter Sieg im Land Israel.
Wir tauchen in die Geschichte der Region ein und erfahren mehr über das eindrückliche Leben der früheren israelischen Ministerpräsidentin Golda Meir, die zeitweise in Merhavia lebte.

Am See Genezareth
Montag, 7. September 2026
Berg Arbel · Berg der Seligpreisungen · Tabgha · Kapernaum · Jordantal
Vom Berg Arbel genießen wir einen weiten Blick über den See Genezareth und das Taubental – den Weg, den Jesus häufig von Nazareth nach Kapernaum gegangen sein dürfte.
Anschließend erleben wir den See bei einer Bootsfahrt. In Kapernaum besichtigen wir die antike Synagoge und das Haus des Simon Petrus. Hier hielt sich Jesus längere Zeit auf, predigte und vollbrachte zahlreiche Wunder. Danach führt die Reise weiter in Richtung Jordantal.

Jordantal, Totes Meer und Massada
Dienstag, 8. September 2026
Qasr al-Yahud · Metzoke Dragot · Qumran · Ein Gedi · En Feschcha · En Bokek · Massada
Durch das Jordantal fahren wir zur Oase Jericho und weiter nach Qasr al-Yahud, dem traditionellen Ort der Taufe Jesu und der Überquerung des Jordan durch Israel unter Josua.
Vom Aussichtspunkt Metzoke Dragot blicken wir über das Tote Meer zur jordanischen Küste und zu den Bergen Moabs. Die Route führt an Qumran vorbei nach Ein Gedi, wo David vor König Saul Zuflucht fand, und weiter zur Naturoase En Feschcha.
Nach einem Halt bei Ahava bleibt Zeit zum Baden im Toten Meer bei En Bokek. Alternativ kann die von Herodes errichtete Festung Massada mit ihrem Blick auf die römischen Feldlager und die Wüstenlandschaft besucht werden. Anschließend fahren wir weiter in den Negev.

Vom Ölberg zum Herodion
Mittwoch, 9. September 2026
Ölberg · Dominus Flevit · Gethsemane · Löwentor · Altstadt · Hängebrücke · Herodion
Vom Ölberg genießen wir jene Perspektive auf Jerusalem, die auch Jesus beim Einzug in die Stadt vor Augen hatte. Wir besuchen Dominus Flevit und gehen über den Prophetenweg zu den alten Olivenbäumen von Gethsemane.
Durch das Löwentor gelangen wir in die Altstadt und schlendern durch den Basar des muslimischen Viertels. Später eröffnet uns die Hängebrücke eine ungewohnte Sicht auf Jerusalem.
Anschließend fahren wir zum Herodion, dem Mausoleum Herodes’ des Großen. Mit Blick auf Bethlehem und Jerusalem beschäftigen wir uns mit den politischen Verhältnissen zur Zeit der Geburt Jesu.

Jüdisches Jerusalem
Donnerstag, 10. September 2026
Kotel · Jüdisches Viertel · Zionstor · Nachlaot · Tempel-Institut · Mahane Yehuda
Wir beginnen an der Klagemauer und erkunden anschließend das jüdische Viertel mit Cardo, Breiter Mauer, Hurva-Synagoge, zentralem Platz und dem früheren Priesterquartier. Je nach Möglichkeit besuchen wir die Hurva-Synagoge oder eine andere Synagoge.
Danach spazieren wir durch Nachlaot, eines der traditionsreichen Viertel außerhalb der Altstadt. Im Tempel-Institut erhalten wir Einblicke in Rekonstruktionen und Erklärungen rund um das einstige Heiligtum.
Den Abschluss bildet der Mahane-Yehuda-Markt mit seinen Farben, Düften und dem lebendigen Alltag Jerusalems.

Davidstadt und Western Wall Tunnel
Freitag, 11. September 2026
Davidstadt · Siloah-Tunnel · Western Wall Tunnel · Paulushaus
In der Davidstadt entdecken wir die Ursprünge des biblischen Jerusalem und hören von David und Salomo. Wer möchte, durchquert den eindrucksvollen Siloah-Tunnel, den König Hiskia zur Sicherung der Wasserversorgung anlegen ließ.
Danach folgt eine Führung durch den Western Wall Tunnel entlang der Fortsetzung der Klagemauer. Hier sehen wir unter anderem einen der größten von Menschenhand bearbeiteten Steinblöcke in der Stützmauer des Tempelbergs.
Am Abend beziehen wir unser Quartier im Paulushaus in unmittelbarer Nähe des Damaskustores.

Grabeskirche, Gartengrab und Gedenken an den 7. Oktober
Samstag, 12. September 2026
Grabeskirche · Gartengrab · Tekuma · Kibbuz Alumim · Nova-Gelände
Am Vormittag besuchen wir die Grabeskirche, den traditionellen Ort von Kreuzigung, Grablegung und Auferstehung Jesu. Danach gehen wir zum Gartengrab, einem ruhigen geistlichen Ort, an dem wir gemeinsam Andacht halten.
Anschließend wenden wir uns den Ereignissen des 7. Oktober 2023 zu. Bei den zerstörten Fahrzeugen bei Tekuma wird das Ausmaß des Terrorangriffs sichtbar. Im Kibbuz Alumim begegnen wir Menschen, die von Verlust, Trauma, Zusammenhalt und ihrem Leben seit dem Angriff berichten.
Am Nova-Gelände gedenken wir der Opfer des Massakers. Zum Abschluss erinnern wir an einer Bushaltestelle an Stabsfeldwebel Aner Shapira, der sieben Menschen rettete, bevor er selbst getötet wurde.

Rückflug oder Reiseverlängerung
Sonntag, 13. September 2026
Jerusalem · Ramat HaNegev · Ben-Gurion-Flughafen
Nach dem Frühstück heißt es für einen Teil der Gruppe Abschied nehmen: Transfer zum Flughafen und Rückflug nach Deutschland.
Wer die Reise verlängert, fährt weiter in den Negev. Unterwegs ist ein Halt im Agrarforschungs- und Innovationszentrum Ramat HaNegev vorgesehen. Dort lernen wir die Dattelpalmen Methusalem und Hannah kennen, die aus rund 2.000 Jahre alten Kernen gezogen wurden.
Leistungen und Reiseinformationen
Was vorgesehen ist
Im Reisepreis enthalten
- Hin- und Rückflug
- Transfers zwischen Flughafen und Hotel
- Unterkunft und Frühstück
- Programmausflüge nach Galiläa, Jerusalem, zum Toten Meer, nach Ein Gedi und Massada
Nicht enthalten
- Persönliche Ausgaben für Getränke, Snacks, Mahlzeiten und Souvenirs
- Auslandskrankenversicherung
- Weitere Leistungen, die nicht ausdrücklich im endgültigen Angebot genannt sind
Programmhinweis: Programmänderungen bleiben vorbehalten. Das endgültige Programm richtet sich unter anderem nach Flugzeiten, Öffnungszeiten, Sicherheitslage, Verkehr, Wetter und organisatorischen Erfordernissen.
Fragen zur Reise
Weitere Informationen anfordern
Eine Anfrage führt Sie zur bestehenden Kontaktseite des Israelforums.
